Die Königliche Villa

Nach dem Tod der Witwe von Friedrich August II. blieb des Königs Weinberg in wettinischem Besitz. Dem letzten Wettiner, König Friedrich August III., waren die vorgefundenen Gebäude zu eng. Deshalb ließ er 1892 das alte Palais abreißen und 30 Meter unterhalb davon einen Neubau im Stil des Historismus nach Plänen von Wilhelm Teichgräber errichten.

Die königliche Villa im Sommer – heute das Haus Nummer 1 mit 7 Eigentumswohnungen

Die Villa wird im Süden von einer vorgelagerten Terrasse bestimmt, von der zwei Steintreppen zu einem Podest führen, das von einem von vier Säulen getragenem Balkon überragt wird. Das Giebelfeld des bis in das Mansardendach reichenden Mittelrisalits ist mit dem sächsischen Wappen mit Rautenblattwerk verziert. Im Norden befindet sich der Haupteingang, dem ein kleiner Portikus mit vier tragenden Säulen vorgelagert ist.

Treppenhaus der königliche Villa

Von der Mitte des Erdgeschosses reicht ein glasüberdachter Lichthof bis in das Mansardendach. Das Treppenhaus ist im Stil der Neorenaissance reicht verziert und farbig gestaltet. Zu DDR-Zeiten wurde die Villa von der Sächsischen Akademie für Lehrerfortbildung genutzt. 2012 wurde das Haus nach langen und aufwändigen Restaurierungsarbeiten in repräsentative Appartements unterteilt und vermietet.

Die königliche Villa im Winter